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Ein Fördernavigator von
Ina Petersen
- Entrepreneur Service -
Technologieförderberatung
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Update dieser Seite 18.01.2012

  Wie funktioniert Forschungsförderung?

Fördernavigator


Politische Voraussetzungen - Kriterien für „gesellschaftlichen Bedarf“
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Förderstrategieplan (Hightech Strategie) der Regierung
- Fachprogramme / Förderprogramme (vom Parlament beschlossen)
- EU-Notifizierung der Foerderprogramme
- Titel im Haushaltsplan (= öffentliches Interesse)

Foerderinstrument Projektfoerderung
Forschungsfoerderung ist Projektfoerderung
(Zuschüsse: Unternehmen max. 50%, KMU bis 60%, Forschungseinrichtungen bis zu 100%) mit genau definierter Beschreibung des Vorhabens und der Zielstellung, einem Arbeits-, Kosten- und Verwertungsplan.

Foerderverfahren

  • In der Regel zweistufiger Ideenwettbewerb um Spitzenforschung

  • Fördermanagement durch Projektträger

Antragsberechtigte
Um Forschungsfoerdermittel bewerben koennen sich nur juristische Personen und Personengesellschaften mit Angestellten.
Privatpersonen koennen keine Forschungsfoerdermittel beantragen.

Anforderungen an Forschungsprojekte
- Spitzenforschung
- Branchen uebergreifende, anwendungsorientierte Grundlagenforschung
- hohes wissenschaftliches und wirtschaftliches Risiko

Anforderungen an Antragsteller
- Unternehmenssitz in Deutschland
- Bonitaet, Absicherung der angemessenen, finanziellen Eigenbeteiligung
- Wissenschaftliche Expertise, eigene Forschungskapazitaeten
- Vorlage eines Verwertungsplans
- Verwertung der Forschungsergebnisse in Deutschland

Projektskizzen - Gliederung (in Kurzform und auf max. 10 Seiten)
-> Thema und Zielsetzung des Vorhabens
-> Stand der Wissenschaft und Technik, Neuheit des Lösungsansatzes, Patentlage
-> Notwendigkeit der Zuwendung: Wissenschaftlich-technisches und wirtschaftliches
    Risiko mit Begründung der Notwendigkeit staatlicher Förderung
-> Marktpotenzial, Marktumfeld, wirtschaftliche und wissenschaftliche Konkurrenzsituation
-> Kurzdarstellung der beantragenden Unternehmen, konkrete Darlegung der
    Geschäftsmodelle und Marktperspektiven mit Zeithorizont und Planzahlen,
    Darstellung des aufzubringenden Eigenanteils
-> Arbeitsplan, ggf. Verbundstruktur mit Arbeitspaketen aller beteiligten Partner
-> Finanzierungsplan
-> Verwertungsplan (wirtschaftliche und wissenschaftlich-technische Erfolgsaussichten,
    Nutzungsmöglichkeiten und Anschlussfähigkeit)

Bewertungskriterien fuer Projektskizzen
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> Bedeutung des Forschungsziels: gesellschaftlicher Bedarf und Produktrelevanz
-> wissenschaftlich-technische Qualität des Lösungsansatzes
-> Innovationshöhe des wissenschaftlich-technischen Konzeptes
-> technologisches und wirtschaftliches Potenzial
-> Qualifikation der Partner
-> Projektmanagement und ggf. Verbundstruktur
-> Qualität und Umsetzbarkeit des Verwertungsplans, Kommerzialisierungsperspektive,
    Marktpotenzial
-> Beitrag des Projekts zur zukünftigen Positionierung des Unternehmens am Markt
-> Abschätzung der mit den wissenschaftlich-technischen Innovationen verbundenen
    gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Chancen und Risiken.

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